Seit vielen Jahren stehen Gemeinschaft, Freundschaft und Verantwortung im Mittelpunkt unseres Miteinanders.
Wir feiern gemeinsam, wir reisen gemeinsam, wir wachsen gemeinsam. Gleichzeitig wissen wir, dass es auch eine andere Realität gibt – Situationen, die verletzend waren und die wir als Gemeinschaft nicht ignorieren dürfen.
Wenn wir heute über Awareness sprechen, sprechen wir nicht über Formalitäten oder bürokratische Prozesse.
Wir sprechen über Menschen. Über Erfahrungen, die ernst genommen werden müssen. Und über das klare Ziel, dass bestimmte Situationen sich nicht wiederholen dürfen.
Awareness ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil unserer gemeinsamen Zukunft.
„4 Clubs – 1 Vision“ ist für uns mehr als ein Leitsatz: Wir wachsen enger zusammen, planen Projekte gemeinsam, bündeln Veranstaltungen und schaffen gemeinsame Räume.
Damit dieses Zusammenwachsen gelingt, brauchen wir gemeinsame, verlässliche Grundlagen.
Awareness ist kein „Nice-to-have“, sondern ein zentraler Baustein dieser Vision.
Dazu gehören eine geteilte Haltung zu Respekt, Sicherheit und persönlichen Grenzen – für jede und jeden, jederzeit.
Gemeinsam gestalten wir eine Kultur, in der sich alle sicher, willkommen und ernst genommen fühlen.
FAQ`s - Awareness im Kleeblatt
- Awareness bedeutet Achtsamkeit und Bewusstsein im Umgang miteinander. Es geht darum, dass sich alle Menschen auf unseren Veranstaltungen sicher, respektiert und wohl fühlen können – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Aussehen, sexueller Orientierung oder anderen persönlichen Merkmalen.
- Awareness heißt für uns: Hinschauen statt Wegsehen, Zuhören statt Urteilen und Handeln, wenn jemand Unterstützung braucht.
- Unsere Veranstaltungen leben von Offenheit, Freundschaft und Zusammenhalt – und genau das möchten wir aktiv schützen.
- Awareness bedeutet nicht, dass etwas „verboten“ oder „kontrolliert“ wird, sondern dass wir gemeinsam Verantwortung übernehmen, damit alle eine gute Zeit haben.
- Mit Awareness wollen wir Hemmschwellen abbauen, sensibel miteinander umgehen und dafür sorgen, dass jede Person sich willkommen fühlt – egal ob beim Feiern, Diskutieren oder Tanzen.
- Wir greifen auf ein externes Awareness-Team zurück, das Erfahrungen mit großen Veranstaltungen hat.
Das Team wird:
- sichtbar vor Ort sein – als mobile Ansprechpartner*innen auf dem Gelände unterwegs, erkennbar an klaren Kennzeichnungen,
- ansprechbar für alle Anliegen sein – egal, ob du selbst Unterstützung brauchst oder dir Sorgen um jemand anderen machst,
- vertraulich helfen – alles, was du teilst, bleibt unter vier Augen und wird respektvoll behandelt,
- neutral und unterstützend agieren – ohne Schuldzuweisungen, mit Fokus auf dein Wohlbefinden.
- Wann immer du dich unwohl fühlst – egal, ob es um Grenzüberschreitungen, unangenehme Situationen oder einfach ein „komisches Bauchgefühl“ geht.
- Auch wenn du nicht selbst betroffen bist, aber etwas beobachtest, kannst du dich jederzeit an das Awareness-Team wenden.
- Du sprichst eine Person vom Awareness-Team an (sie sind leicht erkennbar).
- Sie hören dir zu – ruhig, empathisch und ohne Bewertung.
- Ihr entscheidet gemeinsam, was du brauchst: vielleicht ein Gespräch, eine Begleitung, etwas Abstand oder schlicht Ruhe.
- Alles bleibt vertraulich.
Ein externes Team bringt professionelle Erfahrung, Neutralität und Diskretion mit. Das ist wichtig, weil nicht jede Person, die sich unwohl fühlt, mit jemandem aus dem eigenen Kreis sprechen möchte. Dieses Team schafft Vertrauen – unabhängig von Hierarchien, Bekanntschaften oder Ämtern.
- Sei aufmerksam, ohne aufdringlich zu sein.
- Respektiere persönliche Grenzen.
- Achte auf dein Umfeld – wenn jemand sich unwohl fühlt, frag nach oder hole Unterstützung.
- Nimm Feedback an, ohne in die Defensive zu gehen.
- Und vor allem: Sei freundlich, offen und fair – wie wir’s im Kleeblatt leben.
- Dass sich alle Menschen sicher fühlen, Spaß haben und als Teil der Gemeinschaft willkommen sind.
- Awareness ist kein Projekt – es ist eine Haltung, die wir gemeinsam als Kleeblatt-Familie tragen.
Grenzüberschreitungen können sehr unterschiedlich aussehen. Es muss nicht immer ein „krasser Vorfall“ sein – manchmal ist es ein Blick, ein Kommentar, eine Berührung oder ein Verhalten, das sich einfach nicht richtig anfühlt.
Wenn jemand wiederholt ignoriert, was du oder andere klar kommunizieren, wenn persönliche Grenzen überschritten oder Wünsche nicht respektiert werden, dann lohnt es sich, das Awareness-Team einzubeziehen.
Das Awareness-Team arbeitet lösungsorientiert, nicht strafend.
Im Mittelpunkt steht immer das Wohlbefinden der betroffenen Person, nicht das Sanktionieren. Je nach Situation kann das bedeuten, ein Gespräch zu führen, Menschen räumlich zu trennen oder gemeinsam weitere Schritte zu überlegen.
Es geht nie um Schuld, sondern darum, Situationen zu klären und Sicherheit wiederherzustellen.
Nein.
Awareness basiert auf Vertrauen.
Wenn du etwas erlebt hast oder dich unwohl fühlst, wird dir ohne Nachfragen nach „Beweisen“ geglaubt. Dein Empfinden reicht aus, um ernst genommen zu werden.
Dann ist das Awareness-Team genau die richtige Anlaufstelle.
Du musst nicht zuerst abwägen oder alles einordnen. Auch Unsicherheit, Zweifel oder ein undefinierbares Unwohlsein sind Gründe, um Unterstützung zu suchen.
Awareness ist dafür da, frühzeitig Druck aus Situationen zu nehmen – nicht erst, wenn etwas eskaliert.
Ja, unbedingt.
Awareness bedeutet auch Selbstreflexion.
Wenn du merkst, dass du vielleicht zu weit gegangen bist oder eine Situation klären möchtest, unterstützt das Team auch dich – ohne Vorwürfe, mit Fokus auf Lösungen und einem respektvollen Umgang.
Grundsätzlich bleibt alles vertraulich.
Nur wenn du möchtest, können anonyme Hinweise genutzt werden, um Abläufe, Räume oder Strukturen bei zukünftigen Veranstaltungen zu verbessern.
Persönliche Daten oder Inhalte werden niemals ohne deine Zustimmung weitergegeben.
Security sorgt für die allgemeine Sicherheit und setzt Hausrecht oder Regeln durch.
Awareness kümmert sich um das emotionale, soziale und persönliche Wohlbefinden der Gäste.
Beide Bereiche ergänzen sich, aber Awareness arbeitet mit anderen Mitteln: empathisch, lösungsorientiert und vertraulich.
In vielen Situationen! Awareness betrachtet das Miteinander ganzheitlich – beim Check-in, im Workshop, beim Tanzen oder beim Frühstück am nächsten Morgen. Awareness ist ein allgegenwärtiges Thema.
Grundsätzlich streben wir beides für unsere Veranstaltungen an:
- Mobile Teams, die visuell erkennbar unterwegs sind und einen ruhigen Awareness-Raum im Hintergrund, in dem Gespräche in geschützter Atmosphäre stattfinden können
- So findest du jederzeit Unterstützung – ob spontan oder bewusst aufgesucht.
Ja, jederzeit.
Wenn jemand Unterstützung möchte, aber unsicher ist, kannst du mitgehen.
Das Awareness-Team heißt nicht nur Betroffene willkommen, sondern auch Begleitpersonen – solange sie Teil der sicheren Atmosphäre bleiben.
Dass dieselben Grundsätze gelten wie bei großen Events:
- Respekt, klare Grenzen, Ansprechbarkeit und ein Umfeld, in dem sich alle sicher fühlen können.
- Distrikte und Tische können sich bei Bedarf ebenfalls Unterstützung holen – Awareness ist kein „Großevent-Thema“, sondern ein Bestandteil guter Gemeinschaftskultur.
Ja. Du musst deinen Namen nicht nennen. Das Awareness-Team respektiert jederzeit deinen Wunsch nach Anonymität.
Das Awareness-Team ist während der gesamten Veranstaltungszeiten erreichbar – auch zu später Stunde. Du musst nicht warten, bis jemand „dienstlich“ erreichbar ist.
Ja. Wenn du jemanden brauchst, der einfach zuhört oder dich kurz begleitet, ist das Team ebenfalls für dich da. Das Thema muss nicht veranstaltungsbezogen sein.
Sprich das Awareness-Team an. Sie übernehmen die Situation einfühlsam, ohne Druck oder Beschämung, und kümmern sich darum, dass die betroffene Person sicher bleibt.
Nein. Das Team mischt sich nicht ungefragt ein. Es wird nur aktiv, wenn du Hilfe möchtest oder wenn klar sichtbar ist, dass jemand akut Unterstützung braucht.
Gar nichts. Unterstützung zu suchen ist niemals falsch. Das Team geht jeder Situation professionell und sensibel nach, ohne dass jemand deswegen „Ärger“ bekommt.
Das Awareness-Team arbeitet neutral und professionell. Es geht nicht um Anschuldigungen, sondern um Klärung und Wohlbefinden. Missbrauch ist äußerst selten und wird ebenfalls sachlich und respektvoll behandelt.
Sehr gern. Feedback hilft, unsere Veranstaltungen weiterzuentwickeln. Du kannst vor, während oder nach der Veranstaltung Rückmeldungen geben – direkt im Awareness-Raum, über das Kontaktformular unten oder über unsere offiziellen Kanäle.
Das externe Awareness-Team ist geschult im Umgang mit diversitätssensiblen Situationen und achtet auf respektvolle Kommunikation, unabhängig von kulturellen Hintergründen oder Gewohnheiten.
- Unser Team aus Ladies und Tablern ist dein erster Anlaufpunkt, wenn du dich in einer Situation unwohl fühlst und im Nachgang darüber sprechen möchtest. Dies kann bspw. ein Vorfall auf einer kleineren RT/LC-Veranstaltung sein, auf der es kein externes Awareness Team gab.
- Wir stehen dir als vertrauensvolle Anlaufstelle zur Verfügung, nehmen uns die Zeit, die es braucht und hören dir zu.
- Jede Lady und jeder Tabler des Awareness Teams tritt als FreundIn auf, an die du dich vertrauensvoll wenden kannst. Manchmal reicht ein offenes Ohr, um sich Dinge von der Seele zu reden.
- Wir können dir externe Anlaufstellen nennen, an die du dich für professionelle Hilfe wenden kannst.
- Sollte es dein Wunsch sein, stehen wir dir bei der Vermittlung zu einem klärenden Gespräch mit der betroffenen Person zur Seite.
- Das LC-RT-Awareness Team wird nicht als Team auf Veranstaltung unserer Assoziationen anwesend sein oder offiziell als dieses auftreten. Für die professionelle und geschulte Betreuung müssen zwingend externe Teams engagiert werden.
- Solltest du dich während einer Veranstaltung, egal welcher Größe, unwohl fühlen und eine der Ladies oder einer der Tabler anwesend sein, gilt selbstverständlich: komme auf uns zu! Wir hören dir als Freunde zu, versuchen dir eine Stütze zu sein und dich aus der Situation rauszuholen.
- Wir sind AnsprechpartnerInnen und Ratgebende - haben jedoch keine Entscheidungsgewalt.
- Wir können dir bei der Vermittlung von Anlaufstellen helfen oder bei einer Kontaktaufnahme mit der beteiligten Person zur Seite stehen.
- Alle MitgliederInnen sind auf den Awareness-Seiten von Ladies’ Circle Deutschland und Round Table Deutschland hinterlegt.
- Jede Assoziation hat eine eigene E-Mail-Adresse:
- Unsere Handynummern sind in der Circler.World bzw. Tabler.World hinterlegt, so dass du dir gezielt eine Person aussuchen kannst, mit der du zuerst in Kontakt treten möchtest.
Die E-Mails werden ausschließlich von den entsprechenden Team-MitgliederInnen gelesen und bearbeitet und können nicht von externen Personen eingesehen werden.
- Wir arbeiten vertrauensvoll und garantieren dir eine teaminterne, anonyme Verschwiegenheit.
- Je nach Umfang des Anliegens möchten wir uns untereinander absprechen, um dir die bestmögliche Hilfe zu bieten.
- Genau, wie bei der Aktiven Hilfe, tauschen wir uns lediglich über die weiteren Vorgehensweisen aus - dein Anliegen und die beteiligten Personen bleiben anonym.
- Wir streben an, ein fester Bestandteil der Assoziation zu werden.
- Wir wollen gemeinsam Aufklärungsarbeit leisten und dazu beitragen, dass wir ein großer Club sind, in dem alle aufeinander Acht geben.
- Die aktiven MitgliederInnen werden ernannt.
- Ziel soll es sein, ein Team zusammenzustellen, das - ähnlich wie die Aktive Hilfe - eine beständige Anlaufstelle für dich darstellt.
- Ein permanenter Wechsel der aktiven MitgliederInnen ist nicht vorgesehen, um die größtmögliche Diskretion und Verschwiegenheit zu wahren.
- Möchtest du dich darüber hinaus als ratgebende Person zur Verfügung stellen, komm gerne auf uns zu.
Das Team-Awareness von LCD & RTD
Jule Podkocki, Ladies’ Circle 42 Bielefeld
„Ich engagiere mich im Awareness-Team, um ein offenes, vertrauensvolles Miteinander zu fördern, in dem sich alle Mitglieder sicher und gesehen fühlen“
Stéphanie Weber, Ladies’ Circle 5 Berlin
„Ich engagiere mich im Awareness-Team, weil mir wichtig ist, dass sich jedes Mitglied auf unseren Veranstaltungen sicher, wohl und wertgeschätzt fühlt.“
Lisa-Marie Lippner, Ladies’ Circle 74 Leipzig
„Ich möchte Verantwortung übernehmen, damit unsere Gemeinschaft ein Ort bleibt, an dem sich alle sicher und respektiert fühlen – Awareness ist für mich gelebte Haltung.“
Christoph Maier, Round Table 220 München
„Ich engagiere mich im Team, um aktiv zu einem respektvollen, sicheren Umfeld beizutragen und Mitgliedern in schwierigen Situationen unterstützend zur Seite zu stehen.“
Dominik Bischoff, Round Table 129 Böblingen/Sindelfingen
„Awareness ist eine Haltung gegenüber sich selbst und anderen. Ich möchte unsere Mitglieder dabei unterstützen, eine gesunde Einstellung für sich und das Team zu finden.“
Kevin Sohn, Round Table 94 Gießen
„Für mich ist das Kleeblatt mehr als eine Organisation – es ist Familie. Awareness heißt für mich, aufeinander zu achten, Verantwortung füreinander zu übernehmen und einen Raum zu schaffen, in dem sich jede*r gesehen, sicher und getragen fühlt.“
Hast du Fragen zum Thema Awareness? Dann kontaktiere gern das Team-Awareness von LCD
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