Reisebericht „AGM Ladies‘ Circle ( und Round Table) Switzerland

Es ist 2026 und zum bereits dritten Mal in meiner LC Lebenszeit zieht es mich zu einem AGM in unser 
wunderschönes Nachbarland und zu unseren „Patenkindern“ vom LC Switzerland.
Nyon, Luzern und nun… Kreuzlingen. Das ist natürlich fast noch Deutschland, aber wer wird denn 
kleinlich sein, bei diesen sagen- ( und seenhaften) Ausblicken auf Bodensee, ferne Berge und sanftes 
Grün.
Die Schweiz – und dieses Fun Fact darf vielleicht bei der Begründung nicht fehlen, ist übrigens seit 
1688 Namensgeber einer Dissertation über Heimweh und Nostalgie von Johannes Hofer.
Seinerzeit hat ebendieser die Auswirkungen der „mal du suisse“ oder „Swiss Illness“ erläutert. 
Nostalgie, Wehmut bis hin zu depressiver Verstimmung war scheinbar vor allem bei Schweizer 
Handelsreisenden verbreitet, die sich nach Heimat und den Lieben sehnten. 
Und nach einem Wochenende wie diesem, da bin ich sicher, wird die Schweiz Nostalgie noch viele 
von uns deutschen Reiseladies befallen und – hoffentlich – schon bald wieder herführen.
 

Mit dem Auftakt bereits am Donnerstag, einem gemütlichen Beisammensein mit Tablern und Ladies 
aus verschiedensten Ecken der Welt, begann ein Wochenende voll Freundschaft, Sonne, entspannten 
Momenten am Seeufer und wilden Tanzeinlagen. Am Freitag stand unter dem Motto „Napoleon“
(was mich völlig fantasielos hinsichtlich eines Kostüms hinterlassen hat) ein zauberhafter Welcome 
Abend auf der Seeburg auf dem Programm. Eine einmalige Location die – ob mit Kostüm oder eben 
ohne, jeden von uns hat irgendwie strahlen lassen. Die Gastfreundschaft – grenzenlos, die Stimmungausgelassen- die Musik ein wilder Mix aus Lifeband und DJs und die Gäste- selig.


Am Samstag dann, halbwegs erholt- ab ins Meeting. Zunächst: Kurzbesuch in ModeratorinnenEinsatz bei Round Table. Sie haben es so gewollt und selbst bestellt. Der Aufforderung Anwesende 
ein wenig zu „grillen“ (dennoch den Rahmen eines ordentlichen Meetings wahrend) komme ich 
gerne nach. Alles in allem, haben sie geschwitzt, sind aber heil geblieben. 
Dann natürlich ab zu den Ladies. Mit vielen Gästen bestückt und mega LCD Unterstützung, beginnt 
ein AGM, dass besonders ist. Besonders weil so klein und heimelig, dass jeder Circle Raum hat zu 
berichten und es macht Freude ihnen dabei zuzusehen, wie sie stolz, fröhlich, ein klein wenig 
angespannt aber voller Hingabe davon berichten, was sie leisten, was sie lieben, was sie antreibt und 
manchmal auch, was sie herausfordert. Unter dem letzten Jahresmotto „Be an Ace at heart“ von 
Präsidentin Maria nimmt sich jede das Herz, offen zu sprechen und auch zu fragen. Es ist ein 
ehrliches Meeting, mit emotionalen Geschichten, persönlichen Einblicken und Herausforderungen 
die man nur begreift, wenn man weg denkt von der Selbstverständlichkeit einer großen, 
strukturierten Assoziation wie unserer hin zu dem wo alles beginnt. Bei einer Lady, einem Club, 
einem Kommittent. So strahlt das Motto der neuen Präsidentin genau das aus, worauf es ankommt 
„Light it up“ von Jenny Zanotta, die nun gemeinsam mit ihrem RT- Sparringspartner Manuel Bollinger
mit dem Motto „build the bond, be the spark“ die Fackel übernimmt und uns ganz bestimmt noch 
viele Male überrascht und mitreißt. Lieben wir.


Nach Banner Exchange (und so langsam ist das mit Sommer, Sonne und Seeblick fast schon 
unerträglich schön) entstehen weitere Erinnerungsmomente mit Ladies und Tablern die mir um die 
Welt immer wieder begegnen und solchen, bei denen nach den ersten Worten des Kennenlernens 
schon wieder diese natürliche Zugewandtheit herrscht. Verständlich, dass es so schwer wird sich zu 

lösen, für die Gala aufzurüschen und dann noch den offiziellen Ausklang zu genießen. Aber ja, auch 
dieser ist gelungen. Eine sichtlich nervöse, wunderschöne Jenny wird, wie wir, von unseren 
Tischherren von RT Burgdorf, Ticino aber auch aus Schweden, charmant und fröhlich bis zur 
Kettenübergabe unterhalten. Der offizielle Teil verfliegt geradezu und die neuen und alten 
Präsidiumsmitglieder feiern gleichermaßen Abschied und Aufbruch. 
Mein persönliches Highlight des Abends bleibt jedoch die Ehrung von Thomas Spicher zum Tabler of 
the year. Ein unheimlich toller, bescheidener Mensch, zweifelsfreies Tabler-Vorbild und guter Freund
seit einiger Zeit. Und nix hat er geahnt. Wundervoll.


Zuletzt übernehmen unsere RT Freunde aus Moldawien als DJs nochmal die Tanzfläche, ehemals IRO 
Martin reißt nochmal die Badezimmer-Selfie Gruppe mit und es wird abermals spät.
Die Bilder des Abends sprechen, so wie die des gesamten Wochenendes, wieder eine ganz eigene 
Sprache von Verbundenheit, Family-Gefühl und auch ein wenig Piraten-Abenteuer.


Dankbar Teil einer so sensationellen Reisegesellschaft von LCD gewesen zu sein, geht’s also auf den 
langen Heimweg. Und nicht ohne ein letztes „Swissfact“ aus der Reisekiste:
„Weil Möven am Zürichsee Brotstücke aus den Händen der Passanten gepickt hatten, nannte der 
Schweizer Unternehmer Ueli Prager sein erstes Restaurant "Mövenpick".


Liebe Grüße
Tini
LC42 Bielefeld